Möbel und Objekte


Wir suchen die kniffligen Fälle. Die von vornherein schon etwas Fantasie erfordern. Lösungen, die noch nie gedacht wurden. Unübliche Materialzusammenstellungen, besondere Anforderungen an die Statik oder Oberflächen, die nicht selbstverständlich sind.

Küchenbuffet nach alter Väter Sitte

Sideboard von vorne

Nach alter Väter Sitte bedeutet: Hier wurden ausschließlich Massivholz und Tischlerplatte verbaut. Die geraden Winkel am Korpus und den Türen belegen die traditionelle Rahmenbauweise mit Füllung. Dank der Zahnleisten, die als Bodenträger dienen, können die Böden flexibel in unterschiedlichen Höhen eingelegt werden. Auch der abgeschrägte Kranz und die Kuhfußsockel runden das traditionelle Design ab. Alle Oberflächen wurden weiß lackiert. Wer es genau wissen will: Es ist der Farbton RAL 9010.

Wohnzimmertisch

Eckbank und Tisch von oben gesehen

Ein einfacher Tisch? Auch der verbirgt ein paar Geheimnisse! Neu sieht er nämlich honigfarben aus, seine gediegene Eleganz bekommt er nach ein paar Jahren durch die Einwirkung von Sonnenlicht und natürlich durch ein besonderes Öl, wodurch das Holz edel glänzt.

 

Ein leichter Druck auf den Schubkasten und er gleitet heraus oder wieder in den Tisch hinein.

 

Es handelt sich übrigens um die Holzart Kambala. Jedenfalls, wenn das Holz aus Kamerun stammt. Stammt es von der Elfenbeinküste, heißt es Iroko, in Ghana wird es Odum genannt. Die Oberart wird Milicia genannt. 


Sideboard

Sideboard von vorne

Ein Sideboard sollte her und einen alten Buffetschrank ersetzen. Der neue Schrank bietet viel Platz für Stauraum. In das Edelstahlgestell mussten die Schrankmodule sorgfältig eingepasst werden, schließlich nehmen die Kreuzfugen dem Tischler kleinste Ungenauigkeiten schnell sehr übel. Hier präsentieren sie sich stolz und einwandfrei. Soweit eine Kreuzfuge Stolz überhaupt fühlen kann …

Esszimmer mit Eckbank

Eckbank und Tisch von oben gesehen

Dieser Raum ist nur 3,50 m x 4,00 m groß. Trotzdem finden hier bis zu 14 Personen Platz und können gemütlich essen und trinken. Auch ein hier nicht abgebildeter Schrank bleibt an seinem angestammten Platz.

 

Die feingeschliffenen Edelstahlgestelle tragen die Flächen aus massivem geölten Birkenholz. Schrauben suchen Sie vergeblich, alle Flächen scheinen an ihrem Platz zu schweben. Gewachsene Unebenheiten – zum Beispiel Astlöcher – sind mit Epoxidharz vergossen und lassen den Blick ins Innere frei. 

 

In die Ecke wurde ein USB-Anschluss integriert, so wird auch die kleinste Fläche gut genutzt.  


Unsichtbar aufgehängtes Wandregal

Sideboard von vorne

In den 20er und 30er Jahren des 20 Jahrhunderts war die Holzart Rüster groß in Mode. Eine unsichtbare Aufhängung war damals allerdings noch nicht erfunden. Die Maserung macht das Holz auch heute noch attraktiv und die Ölung lässt es fast dreidimesnional erscheinen.

 

Übrigens:  Als Baum, also ungefällt und mit vielen Blättern dran, ist Rüster eine Ulme!

Doppelbett

Eckbank und Tisch von oben gesehen

Dieses Bett aus massivem Buchenholz lässt Frauen und Männer bestens schlafen. Denn ihre Schätze können sie in integrierten Schubkästen entweder seitlich oder am Fußende verstecken. Natürlich lassen sie sich auch für ordinäre Bettwäsche nutzen.

 

Die Nachttische sind verschiebbar, die Nachtlektüre also für jede Armlänge bequem erreichbar. Die Auftraggeber brauchten viel Platz für sich. Daher ist das Bett quadratisch, praktisch, gut und zwei mal zwei Meter groß.

 


Kinder- oder Gästebett

Sideboard von vorne

Dieses Bett lässt sich sogar als Doppelbett benutzen, wenn man den Schubkasten herauszieht. Auch hier wurde ausschließlich Massivholz und keine Spanplatten oder MDF verarbeitet. Es ist im Shabby-Chic-Stil weiß geölt. Das bekommen auch lebhafte Kinder nicht so schnell "zerschlafen"!